Datum: 1. Februar 2017 um 0:44 Uhr
Alarmierungsart: Löschzug
Dauer: 3 Stunden 4 Minuten
Einsatzart: F_Feuer2
Einsatzort: Tannenstraße (Hombruch)
Fahrzeuge: 16-KEF-1 , 16-LF20-1 , 16-RW1-1
Weitere Kräfte: Feuerwache 4 , Feuerwache 8 , Polizei , Rettungsdienst
Einsatzbericht:
Zu einem Feuer in einem Hausflur, wurde die Feuerwehr gegen 00:45 nach Hombruch alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand bereits das Erdgeschoß des Einfamilienhauses im Vollbrand. Das Feuer griff auch auf die 1 Etage über. Sofort wurden 2 Trupps zur Menschenrettung bzw. Brandbekämpfung unter PA eingesetzt.
Wir unterstützten die Lösch- und Rettungsmaßnahmen mit 3 Trupps unter PA. Ein weiterer Trupp unterstützte den Rettungsdienst, bei der Versorgung mehrerer Patienten.
01.02.2017 – Feuer in Hombruch
Schwerer Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus
Dramatische Szenen spielten sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in der Tannenstraße im Ortsteil Hombruch ab. Bei einem Wohnungsbrand wurden drei Personen verletzt. Eine davon schwebt noch in Lebensgefahr.
Ein Feuerwehrmann steht vor dem Haus in der Tannenstraße in BeritschaftBild:
Das Feuer in dem Mehrfamilienhaus wurde der Einsatzleitstelle um 00:44 Uhr gemeldet. An der Einsatzstelle selbst, traf wenige Minuten später ein Streifenwagen der Polizei als erstes ein. Die Beamten fanden vor dem brennenden Gebäude eine Person vor, deren Kleidung in Flammen stand. Zusammen mit einem Nachbarn, unter Zuhilfenahme eines Gartenschlauches und eines Feuerlöschers, wurde der Mann abgelöscht und die Person aus dem Gefahrenbereich auf die Straße gezogen. Feuerwehr und Rettungsdienst kümmerten sich dann um den circa 50-jährigen und die brennende Wohnung im Erdgeschoss, die im Vollbrand stand. Mit zwei Trupps zeitgleich wurde am Anfang das Feuer gelöscht, das sich über das Treppenhaus auch in das erste Obergeschoss vorgearbeitet hatte.
Der schwerverletze Mann wurde mit schwersten Verbrennungen und einer massiven Rauchvergiftung, unter Begleitung eines Notarztes, ins Krankhaus gebracht. Er schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Zwei weitere Personen (m/w) wurden mit leichten Verletzungen und Schockzuständen ebenfalls in eine Klinik zur weiteren Behandlung transportiert. Sechs Anwohner und Nachbarn wurden von der psychosozialen Unterstützung (PSU) der Dortmunder Feuerwehr und einem Notfallseelsorger betreut, um die schrecklichen Erlebnisse besser verarbeiten zu können.
Die abschließenden Löscharbeiten zogen sich bis etwa 03:00 Uhr hin. Die betroffene Gebäudehälfte war größtenteils zerstört und ist somit unbewohnbar.
Im Einsatz waren der Grundschutz der Feuerwache 8 (Eichlinghofen), der Löschzug der Feuerwache 4 (Hörde), der Löschzug 16 (Hombruch) der Freiwilligen Feuerwehr und der Rettungsdienst der Stadt Dortmund mit etwa 50 Einsatzkräften.