Datum: 28. November 2015 um 18:12 Uhr
Alarmierungsart: Sondereinsatzgruppe Verpflegung (SE-V)
Einsatzart: F_Feuer2
Einsatzort: Tospelliweg (Oespel)
Fahrzeuge: 16-KEF-1
Weitere Kräfte: Feuerwache 5 , Feuerwache 8 , Löschzug 17 , Löschzug 18 , Rettungsdienst
Einsatzbericht:
Zu einem Vermutlich Dachstuhlbrand ist die Feuerwehr am frühen Freitagabend gerufen worden. Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, das an einem Bungalow das Dach brannte. Da die Löschmaßnahmen sehr umfangreich waren und länger andauerten, versorgten wir rund 50 Kollegen mit kalten und warmen Getränken.
28.11.2015 – Feuer in Oespel
Schwierige Löscharbeiten beim Brand eines Bungalow
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet gestern Abend gegen 17 Uhr die Dachkonstruktion eines Bungalow am Tospelliweg im Ortsteil Oespel in Brand. Um an die Brandnester zu gelangen, musste die Dachkonstruktion aufwendig eröffnet werden.
Die zuerst eintreffende Rettungswagenbesatzung von der in der Nähe befindlichen Feuerwache in Eichlinghofen, stellte eine starke Rauchentwicklung im Bereich der genannten Einsatzadresse fest. Dichter Rauch umhüllte dabei den Bungalow sowie die nähere Umgebung. Da zunächst nicht feststand, ob sich noch Anwohner im Gebäude befanden, erkundete die Rettungswagenbesatzung den Eingangsbereich zum Gebäude, um eventuelle Personen ausfindig zu machen. Dabei atmeten die beiden Einsatzkräfte jedoch selber Rauchgase ein, sodass beide anschließend dem Notarzt vorgestellt werden mussten. Eine kurze Untersuchung vor Ort ergab glücklicherweise keine kritischen Messwerte. Beide Sanitäter konnten somit weiter im Dienst verbleiben.
Die zwischenzeitlich ebenfalls eintreffenden Brandschutzkräfte leiteten sofort einen umfassenden Löschangriff ein. Mehrere Trupps unter Atemschutz begaben sich dazu in den Bungalow, um Personen sowie den Brandherd ausfindig zu machen. Zeitgleich konnte der Einsatzleiter in Erfahrung bringen, dass der Bungalow momentan renoviert wird und keine Personen anwesend waren. Nun konnten sich die Einsatzkräfte ausschließlich auf die Suche auf den Brandherd konzentrieren, der sich vermeintlich in der Dachkonstruktion befinden musste. Hierzu wurde die bereits durch die Eigentümer erneuerte Deckenverkleidung großflächig gewaltsam entfernt. Dabei kamen mehrere Glutnester zum Vorschein, die dann mit einem Strahlrohr abgelöscht werden konnten. Bis schließlich alle Glutnester gefunden und bekämpft waren vergingen ungefähr vier Stunden an Zeit.
Die Einsatzstelle wurde abschließend an die Kriminalpolizei übergeben, die nun die Ermittlungen zur Brandursache sowie der Schadenssumme aufgenommen hat.
Im Einsatz befanden zeitweise 60 Einsatzkräfe von verschiedenen Berufsfeuerwehrwachen, der Freiwilligen Feuerwehr Oespel und Persebeck sowie der Rettungsdienst.