Datum: 31. Juli 2015 um 23:03 Uhr
Alarmierungsart: Löschzug
Dauer: 4 Stunden 6 Minuten
Einsatzart: F_Feuer2
Einsatzort: Ruhrallee (Mitte-Süd)
Fahrzeuge: 16-KEF-1 , 16-LF16TS-1 , 16-LF20-1 , 16-RW1-1
Weitere Kräfte: Feuerwache 1 , Feuerwache 2 , Feuerwache 4 , Löschzug 15 , Löschzug 29 , Polizei , Rettungsdienst
Einsatzbericht:
Am Freitagabend wurden wir zusammen mit den Kollegen der Feuerwache 1 und 4 zu einem Dachstuhlbrand in die Innenstadt gerufen. Es brannte ein Dachstuhl in voller Ausdehnung. Wir stellten mehrere Trupps unter PA zur Brandbekämpfung,
sowie Trupps zur Kontrolle der Nachbargebäude.
Dachstuhl eines Wohnhauses brannte in voller Ausdehnung
Gegen 23.00 Uhr ereignete sich in der Ruhrallee ein Dachstuhlbrand in einem viergeschossigen Wohnhaus. Bei Eintreffen der Feuerwehr brannte der Dachstuhl bereits in voller Ausdehnung.
Die Brandbekämpfung geschah zunächst über zwei C- Rohre im Innenangriff unter Atemschutz sowie über eine Drehleiter mittels Wenderohr im Außenangriff. Weiterhin wurde das Alarmstichwort auf 3. Alarm erhöht, um weitere Einsatzkräfte zur Einsatzstelle zu beordern. Glücklicherweise hatten die Bewohner ihre Wohnungen bereits verlassen. Durch den Rettungsdienst wurden zwei Frauen (86 und 18 Jahre) und ein Mann (48 Jahre) untersucht. Diese mussten allerdings nicht zu einem Krankenhaus transportiert werden. Im Verlaufe des Einsatzes kam eine weitere Drehleiter und ein Teleskopmast zum Einsatz um umfassende Brandbekämpfungsmaßnahmen auch von der Meißener Strasse aus durchzuführen. Eine Brandausbreitung auf ein Nachbargebäude konnte damit verhindert werden.
Die Energiezufuhr des Wohnhauses musste durch die Versorgungsunternehmen unterbrochen werden. Der Organisatorische Leiter Rettungsdienst sorgte deshalb für eine entsprechende vorübergehende Unterbringung der Hausbewohner. Nachdem die Dacheindeckung aufgenommen wurde und die Nachlöscharbeiten beendet waren, beschlagnahmte die Polizei die Einsatzstelle zur Ermittlung des Sachschadens und der Brandursache.
An der Einsatzstelle waren die Einsatzkräfte der Feuerwache 1 (Mitte), Feuerwache 2 (Eving), Feuerwache 4 (Hörde) sowie die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Kirchhörde, Hombruch und Deusen. Ebenso waren Einheiten des Rettungsdienstes vor Ort.