Datum: 8. Juli 2015 um 5:16 Uhr
Alarmierungsart: Sondereinsatzgruppe Verpflegung (SE-V)
Einsatzart: F_Feuer2
Einsatzort: Kreuzweg (Brackel)
Fahrzeuge: 16-KEF-1
Weitere Kräfte: Feuerwache 3 , Feuerwache 6 , Löschzug 24 , Polizei , Rettungsdienst
Einsatzbericht:
Die SE-V wurde zu einer Verpflegung nach Brackel alarmiert. Hier brannte eine Wohnung in voller Ausdehnung.
Wir versorgten rund 30 Kollegen mit Getränken.
Bewohner sprang aus dem Fenster
Am frühen morgen gegen 04:10 Uhr kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Wohnungsbrand. Beim Eintreffen der Feuerwehr im Kreuzweg, schlugen aus allen Fenstern der Wohnung im ersten Obergeschoss die Flammen heraus. Der 54-jährige Bewohner der Wohnung konnte die Wärme- und Rauchentwicklung nicht mehr aushalten und sprang den Einsatzkräften bei deren Eintreffen an der Einsatzstelle buchstäblich vor die Füße.
Die Retter hatten zeitlich keine Chance, den Mann aus seiner Lage zu retten. Nach rettungsdienstlicher Versorgung ist der Mann verletzt in ein Dortmunder Krankenhaus transportiert worden.Die Feuerwehr setzte umgehend mehrere Trupps unter Atemschutz ein, um das gesamte, drei stockige Gebäude nach weiteren Personen abzusuchen. Glücklicherweise hatten alle anderen Bewohner schon das Haus verlassen. Gleichzeitig ist ein massiver Löschangriff vorgenommen worden. Dadurch konnte verhindert werden, dass die Flammen in die darüber liegende Wohnung überschlugen. Die Löscharbeiten gestalteten sich sehr langwierig, da das Gebäude mit einer Holzbalkendecke ausgestattet ist und diese massiv in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Das Gebäude kann weiterhin erst nach in Augenscheinnahme eines Baustatikers wieder betreten werden. Die Wohnung ist vollständig ausgebrannt und zerstört, das gesamte Gebäude ist von der Strom- und Gasversorgung getrennt worden.
Neben den Einsatzkräften der Feuerwachen 3 (Neuasseln) und 6 (Scharnhorst) war ebenfalls der Löschzug 24 (Asseln) der Freiwilligen Feuerwehr und der Rettungsdienst im Einsatz. Insgesamt waren ca. 45 Einsatzkräfte vor Ort. Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt.