Datum: 14. November 2019 um 23:26 Uhr
Alarmierungsart: Sondereinsatzgruppe Verpflegung (SE-V)
Dauer: 2 Stunden 50 Minuten
Einsatzart: TH_Pers_eingekl_1
Einsatzort: A2 -> Oberhausen (Mengede)
Fahrzeuge: 16-KEF-1
Weitere Kräfte: 0-B-DI-1 , Feuerwache 1 , Feuerwache 5 , Feuerwache 8 , Feuerwache 9 , Polizei , U-Dienst
Einsatzbericht:
Auf der A2 in Richtung Oberhausen ist es zu einem Verkehrsunfall mit 2 PKW und einem LKW gekommen. Eine Person wurde eingeklemmt und durch die Kameraden der Feuerwache 9 wurde die Technische Rettung eingeleitet.
Da vermutet wurde das der Sattelauflieger, welcher auf der Fahrbahn lag, Gefahrgut transportieren könnte, wurde zusätzlich die SE-ABC nachalarmiert.

Bei der Bergung des Sattelaufliegers, unterstützte die Feuerwehr das Abschleppunternehmen.

Wir versorgten an der E-Stelle rund 40 Kameraden mit Warmen und kalten Getränken.
VERKEHRSUNFALL AUF DER BAB 2
Schwerer Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen
Nachricht vom15.11.2019
Am Donnerstag gegen 21:40 Uhr musste die Feuerwehr und der Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn 2 in Fahrtrichtung Oberhausen ausrücken. Hier war es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKW und einem LKW mit Sattelauflieger gekommen. Eine Person wurde eingeklemmt und eine weitere schwer verletzt.

Einsatzkräfte befreien den eingeklemmten Beifahrer
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass an dem Unfall insgesamt zwei PKW und ein LKW beteiligt waren.
In einem PKW war der Beifahrer eingeklemmt, der Fahrer konnte sich selbst befreien. Beide wurden schwer verletzt. In einem weiteren PKW wurde der Fahrer glücklicherweise nicht verletzt. Der LKW mit Sattelauflieger befand sich etwa 200 Meter vom PKW entfernt, der Sattelauflieger lag umgekippt auf der rechten Fahrspur. Der Fahrer wurde ebenfalls nicht durch das Unfallgeschehen verletzt.
Durch die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst wurde umgehend eine technische Rettung zur Befreiung der eingeklemmten Person eingeleitet. Es wurde eine sogenannte Sofortrettung durchgeführt, die aufgrund der Schwere der Verletzungen notwendig war.
Die verletzten Personen wurden nach der Befreiung und einer adäquaten Erstversorgung in Krankenhäuser transportiert.
Im Einsatzverlauf wurde der umgekippte Sattelauflieger nach möglichem Gefahrgut durchsucht. Es bestand der Verdacht, dass Lösemittel austrat. Hierzu wurde die Spezialeinheit ABC und der Umweltdienst als Fachberatung hinzugezogen. Eine Erkundung erfolgte in Säureschutzanzügen und unter Atemschutz. Der vermutete Stoff konnte nicht festgestellt werden.
Bei der anschließenden Bergung des Sattelaufliegers unterstützte die Feuerwehr das Bergeunternehmen und stellte während der gesamten Einsatzdauer den Brandschutz zur Abwehr möglicher Brandgefahren sicher.
Der Einsatz konnte nach vier Stunden beendet werden.
Im Einsatz befanden sich verschiedene Einheiten der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr u.a. die Spezialeinheit Bergung und ABC-Gefahrenabwehr sowie der Rettungsdienst.