Datum: 29. März 2015 um 20:47 Uhr
Alarmierungsart: Löschzug
Einsatzart: GL1_Saege
Einsatzort: Aldinghoferstraße (Hörde)
Fahrzeuge: 16-KEF-1 , 16-LF16TS-1 , 16-LF20-1 , 16-RW1-1
Einsatzbericht:
Der Bereich wurde weiträumig abgeflattert, kein Einsatz für die Feuerwehr.
29.03.2015 Gewitterfront über Dortmund
Arbeitsreicher Sonntagabend für Feuerwehr und Rettungsdienst
Eine kurze, aber heftige Gewitterfront sorgte gestern Abend für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr im Dortmunder Stadtgebiet. Zusätzlich gab es noch mehrere arbeitsreiche Paralleleinsätze, die die Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst in Anspruch nahmen.
Gegen 18:30 Uhr wurden die Brandschützer zunächst zu kleineren Einsatzstellen mit umgestürtzten Bäumen auf Fahrbahnen oder Gehwegen alarmiert, als beim Aufziehen der Gewitterfront die Einsatzzahlen deutlich anstiegen.
Neben weiteren kleineren Sturmeinsätzen, galt es nun größere Einsatzstellen abzuarbeiten:
- Am Vorläuferweg im Ortsteil Schüren deckte um 20:30 Uhr eine Windböe das Flachdach eines Mehrfamilienhauses ab. Die Konstruktion aus Holz, Bitumen und Dämmstoff wurde vor die Fassade des Nachbargebäudes geweht und beschädigte auch diese. Mit 14 Kräften führte der Löschzug Berghofen Sicherungsmaßnahmen durch. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro.
- Zeitgleich wurden im Ortsteil Brackel eine Rauchentwicklung an einer Kirche und in Wellinghofen ein Blitzeinschlag in ein Haus gemeldet. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte aber glücklicherweise bei beiden Einsatzstellen kein Feuer festgestellt werden.
- Auch danach kamen die Einsatzkräfte nicht zur Ruhe. Bei einem Rettungsdiensteinsatz in Hombruch wurde erhöhte Kohlenmonoxidwerte in einer Dachgeschosswohnung festgestellt, worauf ein Patient mit einer Kohlenmonoxidvergiftung in eine Druckkammer transportiert werden musste.
- Kurze Zeit später wurde eine weibliche Person bei einem Verkehrsunfall mit einem Bus an der Heiligengartenstraße schwer verletzt. Die Erstmeldung einer eingeklemmten Person nach Verkehrsunfall bestätigte sich auch hier nicht.
Insgesamt mussten somit in den Abendstunden 32 Einsätze durch die Feuerwehr bewältigt werden. Unterstützt wurden die hauptamtlichen Brandschützter durch mehere Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr, die nicht nur Einsatzstellen eigenständig abarbeiteten, sondern auch die teilweise verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr besetzten. Die sturmbedingten Einsatzstellen machten die Hälfe der gesamten Einsätze aus.