Datum: 29. Oktober 2015 um 18:37 Uhr
Alarmierungsart: Sondereinsatzgruppe Verpflegung (SE-V)
Einsatzart: F_Feuer3
Einsatzort: Mosselde (Westerfilde)
Fahrzeuge: Fl. Dortmund 16-LKW-1
Weitere Kräfte: Feuerwache 2 , Feuerwache 5 , Feuerwache 9 , Löschzug 21 , Rettungsdienst
Einsatzbericht:
Die Feuerwehr wurde zu einem Feuer nach Westerfilde am frühren Donnerstag Abend gerufen. Dort brannte es in einem Keller, der Rauch zog durch das ganze Gebäude. Eine Frau wurde mittels Drehleiter gerettet.
Wir versorgten rund 50 Kollegen mit Getränken.
29.10.2015 – Feuer in Westerfilde
Eine verletzte Person durch Rauchgase
In den frühen Abendstunden musste die Feuerwehr mit zwei Löschzügen in den Ortsteil Westerfilde ausrücken. Ein Kellerbrand an der Mosselde sorgte für eine starke Rauchentwicklung und eine verletzte weibliche Person.
Bei Eintreffen der ersten Brandschützer machte sich sofort eine weibliche Person an einem Giebelfenster bemerkbar, sodass unmittelbar die Menschenrettung durch den Einsatzleiter angeordnet wurde. Hierzu wurde umgehend die Drehleiter der Feuerwehr sowie ein Sprungpolster unterhalb des Giebelfensters in Stellung gebracht, um die Frau aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Eine Einsatzkraft konnte die Frau schließlich aus dem Drehleiterkorb retten und sicher zu Boden bringen. Allerdings zog sich die Frau eine schwere Rauchgasvergiftung zu, sodass sie nach kurzer Behandlung vor Ort durch den Notarzt in ein Krankenhaus transportiert werden musste.
Parallel zur Menschenrettung wurde auch die Brandbekämpfung eingeleitet. Da das komplette Haus stark verraucht war, wurden gleichzeitig mehrere Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung eingesetzt, zumal der Brandherd zu Beginn des Einsatzes aufgrund der Verrauchung nicht ausfindig gemacht werden konnte.
Glücklicherweise befanden sich keine weiteren Personen in dem Gebäude. Allerdings sollten sich nach Auskunft eines Bewohners noch zwei Hunde im Keller der Hauses befinden. Nach kurzer Suche wurde schließlich ein Hund gefunden, jedoch konnte dieser nur noch Tod geborgen werden. Das Schicksal des zweiten Hundes ist noch unklar, da der Einsatz zur Zeit noch läuft.
Im Einsatz befanden sich ca. 60 Einsatzkräfte der Feuerwache 9 (Mengede), 5 (Marten), 2 (Eving), die Freiwillige Feuerwehr Bodelschwingh sowie der Rettungsdienst.