Entschärfung am Sonntag, den 03.11.2013
Hombruch – An der Kieferstraße in Dortmund-Hombruch wurde eine 1,8 Tonnen schwere Luftmine aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Vor der Entschärfung am Sonntag muss im Radius von 1,5 Kilometern evakuiert werden.
In enger Abstimmung mit den weiteren beteiligten Behörden und Institutionen bereitet sich auch die Dortmunder Feuerwehr auf diesen Einsatz vor. Im Einzelnen sind folgende Maßnahmen geplant:
Führung der Feuerwehr- und Rettungsdiensteinheiten
Feuerwehrseitig wird die Einsatzlage durch einen Führungsstab auf der Feuerwache 1 (Mitte) sowie durch eine abgesetzte Technische Einsatzleitung (TEL) vor Ort geführt.
Unterstützung bei der Evakuierung
Fünf Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr werden das Ordnungsamt und die Polizei bei der Evakuierung des Einsatzabschnittes unterstützen.
Für den Transport von nicht gehfähigen Personen wurden im Rahmen der überörtlichen Hilfeleistung fünf Patiententransportzüge (PTZ) aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, Hagen, Unna, Siegen-Wittkenstein und Soest sowie ein Betreuungsplatz (BTP) aus dem Märkischen Kreis angefordert.
Einrichten und Betreiben einer Betreuungsstelle
Die vier Dortmunder Hilfsorganisationen von Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst (MHD) betreiben zusammen mit Einheiten aus dem Märkischem Kreis eine Betreuungsstelle für die Bürgerinnen und Bürger aus Hombruch in der Westfallenhalle 1.
Einrichten und Betreiben eines Verfügungsraums
Für die Einheiten aus dem Umland wird ein Verfügungsraum im Ausbildungszentrum der Feuerwehr in Dortmund-Eving eingerichtet. Die Logistik und Verpflegung wird durch zwei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr und das Personal der Ausbildungsabteilung sichergestellt.
Einrichten und Betreiben eines Bereitstellungsraums
Am Rand des Evakuirungszone wird neben der Technischen Einsatzleitung ein Bereitstellungsraum installiert. In dem Bereitstellungsraum werden Feuerwehr-, Rettungsdienst- und Logistikfahrzeuge aus der Stadt Dortmund bereitgestellt.
Insgesamt beteiligen sich somit etwa 500 größtenteils ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr Dortmund sowie der Hilfsorganisationen aus der Stadt und dem Umland an den Sicherheitsmaßnahmen in Verbindung mit der Entschärfung der Luftmine aus dem Zweiten Weltkrieg!
Ständig aktuelle Informationen zu diesem Thema finden Sie auf www.dortmund.de.