13.06.2013 – Stagnierender Hochwasserstand am Deich
Dortmund/Lüchow-Dannenberg – Im Einsatzbereich der Abteilung Arnsberg hat die Elbe ihren aktuellen Höchststand erreicht. Da der hohe Wasserstand dazu führt, dass das Deichhinterland aufweicht, wurde am gestrigen Vormittag die Bereitschaft 5 (HAM/SO/UN) eingesetzt, um eine zweite Deichlinie mit Sandsäcken weiter auszubauen. Gegen Mittag wurden auch die Kräfte der Bereitschaft 3 (DO/EN) wieder nach Neu Darchau entsandt und zur Deichsicherung eingesetzt.
Soldaten der Bundeswehr und Feuerwehreinheiten arbeiteten gestern
Hand in Hand um den Deich zu sichern. (Foto: Bezirksregierung Arnsberg)
Da das Deichhinterland mittlerweile nicht mehr befahrbar ist, werden die Strecken, über die die Sandsäcke an den Deich zu bringen sind, immer länger. Um diese längeren Wege zu überbrücken, wurden seit dem Nachmittag Soldaten der Bundeswehr der Abteilung unterstellt. Am Abend arbeiteten so mehr als 600 Einsatzkräfte auf Hochtouren daran, die Deichanlage zu sichern. Gegen 0.00 Uhr wurden die Einheiten ausgelöst und die Einsatzstelle an Feuerwehreinheiten aus Niedersachsen übergeben, die ergänzende Maßnahmen bis in die Morgenstunden durchgeführt haben.
In den letzten beiden Tagen wurden von der 3. und 5. Bereitschaft aus dem Regierungsbezirk Arnbsberg mit Unterstützung der Bundeswehr über 100.000 Sandsäcke verbaut. Die Einheiten sind dementsprechend erschöpft aber immer noch hoch motiviert um zu helfen.
Zurzeit befinden sich die Einheiten aus Hamm, Soest, Unna, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und Dortmund in Dannenberg in Alarmbereitschaft. Weitere Einheiten aus Nordrhein-Westfalen sind seit heute Morgen unterwegs, um vor Ort Personal abzulösen.