18.10.2012 – Brandmeldeanlage meldete frühzeitig
Mitte-Süd – Dass vorbeugender Brandschutz im Ernstfall großen Nutzen haben kann, erlebten die Mitarbeiter der Niederlassung eines renomierten schwäbischen Automobilkonzerns in der Wittekindstraße heute Abend sehr eindrucksvoll. In der Teeküche brannte auf einem Elektroherd der Inhalt eines Topfes. Die Rauchmelder der vorgeschriebenen Brandmeldeanlage lösten um kurz vor 19.00 Uhr den Alarm aus, der über eine Direktleitung zur Leitstelle der Feuerwehr weitergeleitet wurde.
Gemäß der vorgeplanten Maßnahmen für dieses Objekt rückten innerhalb von 90 Sekunden zwei Löschzüge mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr aus.
Beim Eintreffen der ersten Einheiten der Feuerwachen 8 (Eichlinghofen) und 4 (Hörde) zeigte sich eine starke Verrauchung im Bereich des Verkaufsraumes. Ein Trupp ging mit einem C-Rohr unter Atemschutzgeräten in das Gebäude vor und fand das Feuer nach kurzer Zeit. Das Ablöschen war dann nur noch Routine. Das größere Problem war der beissende Rauch, der sich bereits über alle Etagen ausgebreitet hatte. Mitarbeiter meldeten, dass sich noch Reinigungskräfte im Gebäude befänden. Mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten durchsuchten daraufhin das Gebäude und fanden 3 Personen, die von dem lauten Alarmton der Brandmeldeanlage und der Tonbanddurchsage mit der Aufforderung das Gebäude zu verlassen, anscheinend unbeeindruckt waren und von den Beamten in Sicherheit gebracht wurden.
Durch Öffnen des Rauchabzuges im Dachbereich, der übrigens auch aus einer brandschutztechnischen Auflage für dieses Objekt hervorgeht, war das Gebäude relativ schnell wieder rauchfrei.
Es kamen keine Personen zu Schaden. Größerer Sachschaden konnte verhindert werden.
Insgesamt waren 45 Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes inm Einsatz.