39 Etagen – 770 Stufen – 110 Höhenmeter – in 12 Minuten!
Berlin – Nach der Begrüßung durch Berlins Landesbranddirektor startete am Samstag, den 9. April 2011 der Berlin Firefighter Stairrun, an dem sich auch zwei Teams der Feuerwehr Dortmund beteiligten.
Bei dieser Veranstaltung gilt es mit vollständiger Schutzausrüstung und angeschlossenem Atemschutzgerät vom Startpunkt am Alexanderplatz möglichst schnell die Aussichtsplattform des Park Inn Hotels in der 39. Etage zu erreichen. Dies entspricht ungefähr 110 Höhenmetern, die überwunden werden müssen.
Jedes Team besteht hierbei aus zwei Personen, die während des Laufes nicht mehr als einen Treppenabsatz voneinander entfernt sein dürfen. Wie schon im letzten Jahr starteten Dana Stüwe und Martijn Stern – beide im Löschzug Hombruch aktiv – in der Wertungsklasse „Mix“ miteinander.
Bei bestem Wetter schafften es die beiden ihre Leistung aus 2010 zu verbessern und wurden für ihren Kampfgeist mit einer Platzierung auf dem dritten Platz belohnt. „Wir brauchen keine spezielle Technik, extreme Kraft oder wahnsinnige Geschwindigkeiten. Wichtig ist ein guter Partner, eine Portion Mut und den absoluten Willen bis zum Ende durchzulaufen!“, stellt Martijn Stern klar.
Zum ersten Mal mit dabei war das Team Daniel Lochmann (Löschzug 16 – Hombruch) und Christopher Berger (Löschzug 18 Oespel/Kley) in der Wertungsklasse „Youngster“. Auch dieses Team konnte den Erfolg feiern das Ziel in 12 Minuten erreicht und die 770 Stufen bezwungen zu haben.
Martijn Stern, Dana Stüwe, Christopher Berger und Daniel Lochmann
„Die Veranstaltung ist trotz des Wettkampfgedankens sehr kameradschaftlich. Alle Teams unterstützen und motivieren sich gegenseitig für einen guten Lauf. Gerade die Teilnahme von Mannschaften aus vielen unterschiedlichen Städten Deutschlands und verschiedenen Ländern, wie Polen, Tschechien oder Dänemark macht die Veranstaltung hochinteressant“, resümieren die Dortmunder Teilnehmer.
Mit sportlichem Ehrgeiz blicken die beiden Teams in die Zukunft; es gilt die Leistungen im nächsten Jahr zu bestätigen, vielleicht sogar noch einen Tacken schneller zu sein.