13.11.2010 – 178 Einsätze im Stadtgebiet
Dortmund – Bis 15:00 Uhr waren die Einheiten der Feuerwehr Dortmund seit Freitagnacht 178 Mal ausgerückt, um Hilfe bei Gefährdungen durch den teilweise starken Dauerregen zu leisten.
In den meisten Fällen handelte es sich dabei um Pumpeinsätze anlässlich vollgelaufener Keller und das Freiräumen von Laub bedeckten Gullys in überfluteten Straßensenken. Die Standardeinsätze erstreckten sich über das gesamte Stadtgebiet. Insbesondere der gegen 06:00 Uhr einsetzende Starkregen führte zu vielfacher Alarmierung der Kräfte von Freiwilliger und Berufsfeuerwehr.
Hervorzuheben sind für das eigene Stadtgebiet jedoch nur zwei Einsatzstellen am Samstagmorgen. Der Rüpingsbach im Ortsteil Barop drohte eine Baustelle der Emschergenossenschaft zu überfluten. Baumaschinen und eine Brücke waren gefährdet.
Vom Wassereinbruch in eine Tiefgarage an der Straße Im Defdahl waren acht Fahrzeugstellplätze betroffen. In beiden Fällen konnte noch rechtzeitig abgepumpt werden.
Überörtliche Hilfeleistung
Ihren ersten Einsatz hatte eine der erst kürzlich beschafften Hochleistungspumpen (Förderleistung 5.000 l/min.) bei der überörtlichen Hilfeleistung für die Feuerwehr Herdecke. Die Wassermassen hatten den Pegel in einem kleinen Bachlauf so sehr ansteigen lassen, dass mehrere Wohngebäude kurz vor der Unterspülung standen. 36 Kräfte der Löschzüge 15, 17, 20 und 22 der Freiwilligen Feuerwehr konnten den Wasserstand um einen halben Meter senken. Bereits vollgelaufene Keller wurden mit Tauchpumpen geleert.
Die Feuerwehr Witten wurde mit der Lieferung von 700 Sandsäcke zur Sicherung eines Firmengeländes unterstützt.
Die weiteren Wetterwarnungen für das Ruhrgebiet bis Sonntagfrüh beinhalteten um 15:00 Uhr weiter Dauerregen und teilweise unwetterartige Niederschläge, bei anhaltend starken, vereinzelt stürmischen Böen.
Quelle: Feuerwehr Dormund