03.07.2010 – Große Mengen Heizöl ausgetreten

Hacheney – Bei dem Brand eines Blockheizkraftwerkes des Berufsförderungswerkes an der Hacheneyer Straße ist am Vormittag eine größere Menge Heizöl ausgetreten.
Schon auf der Anfahrt war für die anrückenden Kräfte die Einsatzstelle an der aufsteigenden Rauchsäule zu erkennen. Bei Eintreffen des ersten Löschzuges, um 10:30 Uhr, stand die erste Etage des Kraftwerkes im Vollbrand.
Ein Trupp ging im Innenangriff gegen die Flammen vor, während von außen ein weiterer Trupp die Brandbekämpfung durch die geborstenen Fenster unterstützte. So konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.
Durch die enorme Hitzeentwicklung im Brandgeschoss war jedoch eine Undichtigkeit im Heizölkreislauf entstanden. Große Mengen Öl mit Wasser gemischt flossen bis in das Erdgeschoss. Die Spezialeinheit – ABC setzte Wannen zum Auffangen und Ölbindemittel zum Aufbau von Sperren ein, um zu verhindern, dass Öl in die Kanalisation gelangt. Bei während des Einsatzes durchgeführten Kontrollen des Kanalsystems konnte dann im Kanal keine Verunreinigungen durch Öl festgestellt werden.
Mit der Entsorgung des aufgefangenen Öls und der Reinigung des Kraftwerkes wurde eine Fachfirma beauftragt.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 50 Kräften im Einsatz. Dabei wurden neben den Einheiten der Feuerwache 4 (Hörde) und der Spezialeinheit – ABC, auch Kräfte der Feuerwache 1 (Mitte) und des Löschzuges 16 (Hombruch) eingesetzt.
Die Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.
Hitzewelle auch für Feuerwehrleute eine große Belastung
Auch wenn es die Einsatzkräfte der Dortmunder Feuerwehr gewohnt sind, dort zu arbeiten, wo es heiß ist, ist die derzeitige Hitzewelle eine enorme Belastung.
Schon auf der Anfahrt zu den Einsatzstellen steigt die Körpertemperatur in der dicken Einsatzkleidung an, der Schweiß rinnt. Mit Schutzkleidung und der sonstigen Ausrüstung, hierzu gehören das Atemschutzgerät, Schläuche und Werkzeuge, schleppen die vorgehenden Trupps fast 30 Kilogramm „Beladung“ mit.
„Das ist überhaupt nur mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr vor und nach den Einsätzen zu leisten“, weiß Michel Widliczek vom Löschzug 16, der im Hauptamt an der Dortmunder Feuerwehrschule den Nachwuchs ausbildet.
Quelle: Feuerwehr Dortmund