Land NRW bietet Hilfe für Hochwasserregionen an

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04.06.2013 – Voralarm für die Abteilung Arnsberg

Dortmund – Das Land Nordrhein-Westfalen hat den vom Hochwasser betroffenen Bundesländern Sachsen, Thüringen und Bayern Hilfe angeboten. Der Regierungsbezirk Arnsberg bekam gestern Abend vom Ministerium für Inneres und Kommunales den Auftrag, im Rahmen der vorgeplanten überörtlichen Hilfe des Landes NRW, eine Einsatzabteilung für einen mehrtägigen Einsatz im Hochwassergebiet zu planen.

Die 3. Bereitschaft der Abteilung Arnsberg bei einer Übung. (Archivbild)

 

 

In diesem Zusammenhang wurde gestern in Dortmund ein Planungsstab eingerichtet, der nur zwei Stunden später der Landesregierung eine Entsendung von vier Bereitschaften (mit je einer Bereitschaftsführung, einem Alarmzug, drei Ergänzungszügen und einem Logistikzug) aus dem Regierungsbezirk Arnsberg einschließlich der dazugehörigen Abteilungsführung mit einer Gesamtstärke von 550 Einsatzkräften zusagen konnte. Die Einsatzplanung sah vor, dass die Einheiten der Abteilung Arnsberg sechs Stunden nach Annahme des Hilfeleistungsangebotes abmarschbereit zur Verfügung gestanden hätten.

In Dortmund wurden die vorgeplanten Kräfte der 3. Bereitschaft (hier: Dortmund und Ennepe-Ruhr-Kreis), einige weitere Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr zur personellen Unterstützung, zwei Börger-Hochleistungspumpen und diverse Führungskräfte in Voralarm versetzt. Insgesamt wurden ca. 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr Dortmund für eine Verlegung nach Ostdeutschland eingeplant.

In der Nacht wurde mitgeteilt, dass zur Lagebewältigung in Sachsen Einheiten aus Hessen, Berlin, Hamburg und von der Bundeswehr eingesetzt werden. Weitere Einsatzkräfte aus Nordrhein-Westfalen werden derzeit nicht benötigt. Somit konnte der Voralarm der Abteilung Arnsberg am Morgen aufgehoben werden.

 

Feuerwehr Dortmund