Notunterkunft für Flüchtlinge aufgebaut

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09. + 10.10.2012 – Feuerwehr setzt Großaufgebot ein

Hacheney/Mitte – Nachdem die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Dortmund-Hacheney keine weiteren Menschen mehr aufnehmen konnte, wurde seitens der Stadt kurzfristig entschieden, eine Notunterkunft einzurichten. Dazu wurden am Nachmittag etliche Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert. In den Sporthallen an der Brügmannstraße wurde innerhalb kürzester Zeit eine Infrastruktur geschaffen, um bis zu 400 Flüchtlinge betreuen zu können.


In der Brügmannhalle wurde eine Notunterkunft für Flüchtlinge eingerichtet.

 

Derzeit arbeiten etwa 100 ehrenamtliche und hauptamtliche Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst Hand in Hand und sorgen für Verpflegung sowie medizinische Versorgung. Gegen 19:00 Uhr konnten die ersten Menschen dort aufgenommen werden. Sie werden mit Bussen von Hacheney zur Brügmannstraße gefahren. Bis 20:00 Uhr wurden dort ungefähr 40 Personen aufgenommen. Etwa 40 weitere Personen befinden sich zurzeit auf dem Weg dorthin.

 

 


Einsatzkräfte bei einer Besprechung über die weitere Vorgehensweise.
(Foto: Stefan Quinting)

 

Wie sich die Situation im Laufe der Nacht weiterentwickelt, ist derzeit nicht absehbar. Im Führungsstab der Feuerwehr wird die Lage laufend beobachtet.

RB – Pressestelle Feuerwehr

 

10.10.2012 – 10:00 Uhr (Update)

Mittlerweile befinden sich etwa 90 Flüchtlinge in der Notunterkunft an der Brügmannstraße. Über Nacht sind vereinzelt noch Personen und Familien eingetroffen, denen in der Sporthalle eine Unterkunft und Verpflegung bereitgestellt werden konnte.

Alle untersuchten Patienten wiesen keine Erkrankungen auf und waren den Umständen entsprechend gesund. Eine Frau aus der Sammelstelle musste gestern Abend mit dem Verdacht auf einen Herzinfarkt ins Krankenhaus gebracht werden.

Der Aufbau der Notunterkunft (einschl. der Untersuchungsräume) wurde gestern von dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und den Löschzügen 12 (Aplerbeck), 13 (Berghofen) und 17 (Persebeck) der Freiwilligen Feuerwehr Dortmund durchgeführt. Die Spezialeinheit Versorgung (Löschzug 16 – Hombruch) stellt für die Flüchtlinge und die Einsatzkräfte die Verpflegung bereit.

Um Mitternacht wurden die Einsatzkräfte von weiteren Einheiten des DRK und des Malteser Hilfsdienstes abgelöst. Zurzeit bewegen sich Einsatzeinheiten von Feuerwehr, DRK und JUH aus Unna nach Dortmund, um die Betreuungsstelle in der Brügmannhalle zu übernehmen.

 


In kürzester Zeit wurden in einer Turnhalle eine Sammelstelle …


… zwei Untersuchungsräume in den Umkleiden …


… und zahlreiche Schlafplätze in der Sporthalle für die Flüchtlinge eingerichtet.

 

Feuerwehr Dortmund