29.09.2012 – Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst
Scharnhorst – Gegen 11:20 Uhr meldete die Polizei der Feuerwehr-Einsatzleitstelle einen Bombenfund in Dortmund-Scharnhorst. Der herbeigerufene Umweltdienst der Feuerwehr klassifizierte die Bombe als 250Kg-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Vom Umweltdienst wurde umgehend der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) der Bezirksregierung Arnsberg hinzugezogen. Nach dem Öffnen des Zünders ordnete der KBD die Evakuierung in einem Radius von 300 Metern um die Fundstelle an. Danach soll die Bombe vor Ort entschärft werden. Eine genaue Zeitangabe über die Dauer des Einsatzes kann derzeit noch nicht gemacht werden.
Im Einsatz sind zur Zeit 80 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit etwa 20 Fahrzeugen. Um den Einsatz vor Ort zu koordinieren, orderte der Führungsdienst der Feuerwehr die Mobile Einsatzleitstelle ( Einsatzleitwagen 3 ) zur Betreuungsstelle Gesamtschule Scharnhorst in den Mackenrothweg.
Weitere Informationen folgen
29.09.2012, 20:00 Uhr Update
Die Evakuierungsmaßnahmen sind derzeit zu 95 % abgeschlossen. Es wird nach jetzigem Stand damit gerechnet, dass die Entschärfung gegen 20:30 Uhr beginnen kann. Zur Zeit werden weitere Kräfte und Transportfahrzeuge zur Einsatzleitung an der Gesamtschule Scharnhorst am Mackenrothweg entsandt, um schnellstmöglich die Rückführung der evakuierten Menschen durchzuführen.
Die Zahl der Einsatzkräfte hat sich mittlerweile auf 93 Angehörige von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr, sowie Rettungsdienst aufgebaut.
29.09.2012, 21:00 Uhr Update
Im Zuge der Evakuierungsmaßnahmen wurden etwa 1700 Menschen evakuiert. 100 Personen halten sich zur Zeit in der Betreuungsstelle der Gesamtschule Mackenrothweg auf. Die Entschärfung soll um 20:45 Uhr begonnen werden. Nach der Entschärfung wird die Bombe vom Feuerwehrkran über das Haus gehoben und zum Transport vorbereitet. Danach kann mit der Rückführung der Bewohner begonnen werden.
29.09.2012, 21:50 Uhr Update
Die Entschärfung, die ursprünglich um 20:45 Uhr beginnen sollte, verzögert sich auf unbestimmte Zeit, da immer wieder Menschen im Absperrradius angetroffen werden. Die Feuerwehr unterstützt die Polizei bei der Durchsetzung der Absperrmaßnahmen, damit die Entschärfung beginnen kann. Solange müssen sich die Bewohner des Stadtteiles Scharnhorst noch gedulden.
29.09.2012, 22:25 Uhr Update
Es ist geschafft. Der Zünder wurde entfernt, die Bombe ist entschärft. Die Bombe wird nun vom Kran der Feuerwehr über das Wohnhaus gehoben und abtransportiert. Nachdem die Maßnahmen in Kürze abgeschlossen sind, kann die Absperrung und auch die Evakuierungsmaßnahmen aufgehoben werden. Anschließend können die Anwohner in ihre Wohnungen zurück kehren. Zum Schluss wurden 175 Anwohner in der Betreuungsstelle versorgt. Dreizehn Personen wurden durch den Rettungsdienst mit Krankentransportwagen befördert, Fünfzig Personen mit Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr.
Im Einsatz war die Feuerwehr Dortmund mit dem Einsatzleitwagen 3 als mobile Führungsstelle, der Spezialeinheit-Bergung sowie den Führungsdiensten, der Schnelleinsatzgruppe- Betreuung der Johanniter-Unfallhilfe ( SE-G/ JUH )sowie den Löschzügen Aplerbeck, Asseln, Eving-Brechten, Lanstrop und Deusen von der Freiwilligen Feuerwehr Dortmund. Die Gesamtzahl der Einsatzkräfte belief sich zum Schluss auf insgesamt 100 Personen. Die evakuierten Bewohner wurden mit Getränken von der SE-G der JUH versorgt, die Versorgung der Einsatzkräfte mit Speisen und Getränken übernahm in gewohnter Weise der Löschzug 16 (Hombruch) der Freiwilligen Feuerwehr.
Das Einsatzende konnte um 23:50 Uhr bekannt gegeben werden.