Brand einer landwirtschaftlichen Halle in Husen

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06.10.2011 – Rauchsäule von weitem sichtbar

Husen – Gegen 17:20 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Lagerhallenbrand an der Husener Straße alarmiert. Eine landwirtschaftlich genutzte Halle mit Anbau (etwa 15 x 15 Meter) hatte aus unbekannter Ursache Feuer gefangen. In der Scheune befanden sich mehrere Pferdeboxen. Unter dem Dach wurden Stroh und Heu gelagert.

Vor der Alarmierung hatte ein junges Mädchen (13) Rauchwolken aus der Halle bemerkt, als sie mit einem Pferd ausreiten wollte. Sofort verständigt sie die 55-jährige Besitzerin, die daraufhin zu der Halle eilte und die ersten Flammen sichtete.

 

Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst konnten schon von weitem die Rauchsäule sehen, die durch das brennende Stroh und das Heu verursacht wurden. Noch vor dem Eintreffen der Brandschützer führten die beiden Frauen fünf Pferde, die sich zu dem Zeitpunkt des Brandes noch in den Boxen befanden, aus dem Gefahrenbereich.

Mit drei C-Rohren und einem Wenderohr auf einer Drehleiter konnte das Feuer eingedämmt und die brennende Dachkonstruktion schließlich abgelöscht werden. Das brennende Stroh konnte aufgrund der großen Lagermenge und der zahlreichen Glutnester im Inneren, von außen nicht endgültig abgelöscht werden. Wegen der Einsturzgefahr der Dachkonstruktion war ein Löschangriff von innen nicht möglich, so dass die Einsatzkräfte sich für einen kontrollierten Abbrand der Heuballen entscheiden mussten.

Der Umweltdienst der Feuerwehr führte an der Einsatzstelle und in der näheren Umgebung Schadstoffmessungen durch. Hier wurden nur geringe Werte gemessen, die deutlich unter den Grenzwerten lagen. Eine gesundheitliche Gefährdung der Anwohner und Nachbarn konnte somit ausgeschlossen werden.

Im Einsatz waren die Feuerwachen 6 (Scharnhorst) und 3 (Neuasseln) mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr vom Löschzug 26 (Lanstrop). Insgesamt waren etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort.

Zur aktuellen Stunde (06.10.2011, 23:00 Uhr) sind noch Einheiten im Einsatz, die mit der Brandwache und diversen Nachlöscharbeiten – voraussichtlich die ganze Nacht – beschäftigt sind.

Feuerwehr Dortmund