Nach Tragödie während Loveparade in Duisburg

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25.07.2010 – 19 Tote und mehr als 340 Verletzte

Dortmund – 19 Menschenleben forderten die Ereignisse am gestrigen Tage während der Loveparade in Duisburg. Mehr als 340 Menschen wurden, zum Teil schwer, verletzt. Nach ersten Schadensmeldungen zu den dramatischen Zwischenfällen erfolgten in den fünf Regierungsbezirken Nordrhein-Westfalens umfangreiche Nachalarmierungen von Einheiten der Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Zudem wurde eine zentrale Personenauskunftstelle eingerichtet.

Für den Regierungsbezirk Arnsberg wurden in Dortmund Kapazitäten zusammengezogen, um im Bedarfsfall einen mobilen Behandlungsplatz für 50 Verletzte verlegen zu können. Darüber hinaus standen vier Transportzüge für bis zu 40 Verletzte und ein mobiler Betreuungsplatz für 500 Personen in Bereitstellung. Personell bedeuteten diese Maßnahmen eine Stärke von 465 zusätzlich alarmierten Kräften. Ergänzend wurde ein Stab eingerichtet, um die auf Dortmunder Gebiet erforderlichen Maßnahmen zu koordinieren.

Gegen 01:00 Uhr hatte sich die Lage in Duisburg so weit beruhigt, dass die bereitgestellten Einheiten und Verbände peu á peu zurückgezogen werden konnten. Der Landesalarm wurde aufgehoben.

Die Feuerwehr Dortmund war planmäßig mit einem mobilen Behandlungsplatz für 50 Personen (insgesamt 141 eigene Kräfte) am Veranstaltungsort eingesetzt. Durchgeführte Versorgungen erfolgten hier jedoch nicht in direktem Zusammenhang mit dem Großschadensereignis, sondern aufgrund allgemein aufgetretener medizinischer Notfälle während der Veranstaltung.

Quelle: Feuerwehr Dortmund