Aber was können Sie tun?
Der Wintereinbruch am vergangenen Montag hat für ergiebige Schneefälle in Dortmund und ganz NRW gesorgt. Durch die anhaltend niedrigen Temperaturen besteht vor allem in Wohn- und Nebenstraßen eine geschlossene Schneedecke, die teilweise vereist ist.
Wie auf die Waldbrandgefahr im Frühjahr und andere saisonale Ereignisse, war die Feuerwehr auch auf den heftigen Wintereinbruch vorbereitet.
Zur Zeit sind vier zusätzliche Rettungswagen im Dienst und die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr werden bereits bei „kleineren“ Lagen als zusätzliches Einsatzmittel alarmiert, um die Kräfte der Berufsfeuerwehr möglichst schnell wieder aus dem Einsatz herauszulösen. Daneben wurden weitere taktische Maßnahmen ergriffen, um den besonderen Bedingungen gerecht zu werden.
Zwar hat die Anzahl der Einsätze im Brandschutz und Rettungsdienst nicht zugenommen, doch kann auf Grund der Straßenverhältnisse nicht mit der normalen Geschwindigkeit gefahren werden. Auch die Wasserversorgung ist bei Brandeinsätzen auf Grund der Witterung teilweise erschwert. „Die Maßnahmen sollen sicherstellen, dass der Bürger auch bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen die gewohnte schnelle Hilfe erhält“, so Brandrat Gero Droste, stellvertretender Abteilungsleiter Einsatz.
Doch auch die Dortmunder Bürger haben Möglichkeiten die Arbeit der Feuerwehr zu unterstützen. Immer wieder stellt die Feuerwehr bei Einsätzen fest, dass ein großer Teil der für die Entnahme von Löschwasser benötigten Hydranten vereist und oft mit Schnee bedeckt sind.
Hydranten liegen meist auf Gehwegen in Fahrbahnnähe und werden beim Schneeräumen nicht nur übersehen, sondern oft noch bis zu einem Meter hoch im Eis und Schnee zugedeckt.
Hier ist ein Hinweisschild für einen Hydranten abgebildet, der sich 3,5 Meter vor dem Schild und 4,5 Meter nach rechts befindet.
Hydranten werden durch 25 cm x 20 cm große weiße Schilder mit rotem Rand kenntlich gemacht. Hinter dem „H“ für Hydrant ist der Wasserrohrdurchmesser (in Millimetern) und darunter die Entfernung des Hydranten vom Schild (in Metern) angegeben.
Hauseigentümer, Hausverwaltungen und Hausmeister möchten wir daher daran erinnern, unbedingt die Hydranten von Eis und Schnee frei zu halten. Dies ist übrigens in der Straßenreinigungssatzung auch so vorgeschrieben.
„Sorgen um seine Sicherheit muss sich in Dortmund aber niemand machen. Die Wassertanks der Löschfahrzeuge sind ausreichend groß um eine Menschenrettung durchzuführen. Fahrzeuge mit zusätzlichen Wassertanks werden frühzeitig zum Einsatz entsandt“, stellt Droste klar.
Quelle: feuerwehr.dortmund.de